Presse

Kontakt zu den Redaktionen und Journalist:innen pflegt das Institut für Stadtgeschichte über regelmäßige Medieninformationen zu Veranstaltungen, Veröffentlichungen oder anderen Neuigkeiten aus dem Archiv. Zu größeren Ereignissen wie außergewöhnlichen Archivalienübernahmen, Ausstellungen oder Neuerscheinungen veranstaltet das Institut Pressekonferenzen. Interessierte Journalist:innen können sich über den Pressenewsletter akkreditieren, dann erhalten Sie künftig Einladungen und Informationen direkt. Selbstverständlich steht die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch für individuelle Medienanfragen zur Verfügung.


Bildanfragen für Berichterstattung

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Im Pressedownload finden Sie nach Pressekonferenzen zu Ausstellungen, Buchvorstellungen oder Übernahmen neuer Archivbestände entsprechendes Bildmaterial und eine Medieninformation. Für die Nutzung melden Sie sich bitte im Pressebereich in der rechten Spalte an oder beantragen Sie einen Zugang.


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Medieninformationen und Pressebereich

Zu Aktivitäten und zu Veranstaltungen des ISG finden Pressevertreter:innen hier jeweils Medieninformationen für die Berichterstattung (bitte klicken Sie auf das + Symbol, dann klappt das Textfeld auf). Medieninformationen zu Veranstaltungen werden jeweils ca. eine Woche vorab veröffentlicht. Um Pressebilder zu aktuellen Ausstellungen und Buchpublikationen herunterzuladen, nutzen Sie bitte den geschützten Pressebereich (Anmeldung in der rechten Spalte).


Aktuelle Medieninformationen


27.01.2026, Führung: Backstage im Archiv: Einblicke ins Gedächtnis Frankfurts

Am Dienstag, 27. Januar 2026, 18 Uhr, nimmt Archivpädagogin Manuela Murmann die Besucher und Besucherinnen mit auf einen Rundgang hinter die Kulissen des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt. Präsentiert werden bei dieser Führung „Backstage im Archiv“ Archivschätze, Akten, Sammlungsgut und Fotografien.

Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €).

19.01.2026: Vortrag im Institut für Stadtgeschichte: „Ein Flughafen für die Welt!“

Am Montag, 19. Januar 2026, 18 Uhr, spricht Markus Grossbach, Leiter des Zentralarchivs der Fraport AG, über die Entwicklung des Frankfurter Flughafens zwischen 1945 und 1965. Sein Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went west. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965“.

Nach Kriegsende hatte zunächst die „Besatzungsmacht“ das alleinige Sagen, aber schon bald mischten auch die Deutschen wieder mit auf ‚Rhein-Main‘. Zunächst ganz bescheiden, ab 1950 dann immer offensiver und mit Erlangung der Lufthoheit im Jahr 1954 war der Flughafen Frankfurt wieder voll im Geschäft. Ein rasantes Wachstum erforderte zudem den forcierten Ausbau, der mit der Einrichtung ‚Neuen Empfangsanlage West‘, dem heutigen Terminal 1, seinen ersten Höhepunkt erreichte.

Der Vortrag findet im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Die Ausstellung „Frankfurt went West“ ist im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“.

18.01.2026, 15 UHR: Führung: Frankfurt went West

Am Sonntag, 18. Januar 2026, 15 Uhr, führt der Kurator Dr. Michael Fleiter durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“ im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte.

80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Michael Fleiter stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt zur Führung ist das Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €) und ist ohne Reservierung möglich.

21.12.2025: Ein mittelalterliches Kleinod entdecken: Führung zu Ratgeb-Wandgemälden im Karmeliterkloster

(ffm) Am Sonntag, 21. Dezember 2025, 15 Uhr, führt die Kunsthistorikerin Silke Wustmann durch das mittelalterliche Karmeliterkloster und erläutert die Wandgemälde des schwäbischen Malers Jörg Ratgeb. Jörg Ratgeb und seine Werkstatt schmückten zwischen 1514 und 1521 den gerade erweiterten Kreuzgang des Karmeliterklosters mit der Heilsgeschichte und das Refektorium mit Motiven der Ordensgeschichte aus. Die damals entstandenen Bilderzyklen gelten als die bedeutendsten vorbarocken Wandmalereien nördlich der Alpen.

Manche Fragen können weder der Multimediaguide noch die Dauerausstellung im Institut für Stadtgeschichte umfassend beantworten: Wer ist die Dame mit dem ausgefallenen schwarzen Hut? Was hat es mit den Männern bei der Einschiffung auf sich? Warum haben die Wandbilder Fehlstellen? Deshalb können sich Interessierte jeden dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr einer fachkundigen Führung anschließen, die sich speziell mit den historischen und kunsthistorischen Aspekten der Wandgemälde von Jörg Ratgeb beschäftigt.

Die den heutigen Betrachtern vielfach unbekannte Ikonografie wird ausführlich erläutert, sodass die beeindruckenden Bilder zum Sprechen gebracht werden. Nebenbei wird bei dieser Führung das Karmeliterkloster entdeckt. Es ist die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in Frankfurt am Main und hat trotz erheblicher Umbauten und Kriegszerstörungen viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahrt.

Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €) und ist ohne Reservierung möglich.

14.12.2025: Führung: Frankfurt went West

Am Sonntag, 14. Dezember, 15 Uhr, führt der Kurator Tobias Picard durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“.

80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Tobias Picard stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €) und ist ohne Reservierung möglich.

11.12.2025: Institut für Stadtgeschichte schließt wegen einer internen Veranstaltung zeitweise

Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, schließen Lesesaal und Archiv des Instituts für Stadtgeschichte wegen einer internen Veranstaltung ab 13 Uhr. Auch der Kreuzgang ist ab dann für Besucher und Besucherinnen geschlossen.

Die Ausstellung „Frankfurt went West“ mit Fotografien von Mickey Bohnacker im Dormitorium und das Refektorium sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten an den Feiertagen und zum Jahresende finden sich auf der Webseite des Instituts unter www.stadtgeschichte-ffm.de.

15.12.2025: Vortrag im Institut für Stadtgeschichte: Streifzüge durch die Frankfurter Jazzszene der 50er Jahre

Am Montag, 15. Dezember 2025, 18 Uhr, unternimmt Prof. Jürgen Schwab unter dem Titel „Durchgejazzt“ Streifzüge durch die Frankfurter Jazzszene der 1950er Jahre. 1953 wurde das Deutsche Jazzfestival gegründet und trug seitdem maßgeblich zum Ruf Frankfurts als „Jazzhauptstadt der Republik“ in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten bei. Die Mainmetropole wirkte wie ein Magnet auf Musiker aus Europa und natürlich auch aus den USA. Jürgen Schwab stellt die Orte und Akteure jener Zeit vor.

Der Vortrag findet im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Um rechtzeitiges Erscheinen wird jedoch gebeten, da die Platzzahl begrenzt ist.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Frankfurt went West“, die noch bis Juni 2026 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“.

8. Dezember 2025: Backstage im Archiv: Einblicke ins Gedächtnis Frankfurts

ffm) Am Montag, 8. Dezember 2025, 18 Uhr, nimmt Archivpädagogin Manuela Murmann die Besucher und Besucherinnen mit auf einen Rundgang hinter die Kulissen des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt. Präsentiert werden bei dieser Führung „Backstage im Archiv“ Archivschätze, Akten, Sammlungsgut und Fotografien. Passend zur Jahreszeit werden diesmal insbesondere Archivschätze zu sehen sein, die einen Eindruck von Weihnachten früher vermitteln.

Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €).

17. November 2025: Vortrag im Institut für Stadtgeschichte: Amerikabilder und Amerikahäuser während des Kalten Kriegs

(ffm) Am Montag, 17. November 2025, 18 Uhr, spricht Prof. Reinhild Kreis im Institut für Stadtgeschichte über das Amerikahaus Frankfurt und die darüber vermittelten Amerikabilder im beginnenden Kalten Krieg. Ihr Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went west. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965“.

Die Amerikahäuser der Nachkriegszeit werden oftmals als „Window to the World“ beschrieben, durch das die Deutschen nach Krieg und Nationalsozialismus wieder in Kontakt mit westlichen – vor allem US-amerikanischen – Werten, Kulturprodukten und Denkweisen kommen konnten. Doch welche Einblicke erhielten die Westdeutschen durch diese „Fenster“? Der Vortrag thematisiert das Amerikahaus Frankfurt als deutsch-amerikanische Kontaktzone und als Ort der Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden.

Der Vortrag findet im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Die Ausstellung „Frankfurt went West“ ist noch bis Juni 2026 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“.

10. November: Vortrag im Institut für Stadtgeschichte: Freizeit, Fashion und Freiheit in Fotografien der Nachkriegszeit

(ffm) Am Montag, 10. November 2025, 18 Uhr, spricht Prof. Dr. Celina Lunsford vom Fotografieforum Frankfurt über „Fotografien zum Nachdenken: Freizeit, Fashion, Freiheit in der Nachkriegszeit“. Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Frankfurt went West“ im Institut für Stadtgeschichte und nimmt neben den dort gezeigten Fotografien des Presse- und Sensationsfotografens Mickey Bohnacker weitere Fotografien von prominenten US-amerikanischen Zeitschriftenfotografen aus den beiden ersten Nachkriegsjahrzehnten in den Blick.

Zeitschriften waren in der Nachkriegszeit zentrale Plattformen zur Vermittlung von Freiheitsideen und neuen gesellschaftlichen Leitbildern. Mode, Reisen und ein Lebensgefühl sollten den Menschen Zuversicht vermitteln und den Blick auf bessere Zeiten richten. Fotografen wie Louise Dahl-Wolfe oder Will McBride entwickelten dabei jeweils eigene Bildsprachen und prägten mit ihrer Themensetzung die sozialen und kulturellen Einstellungen jener Zeit mit.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Ausstellung „Frankfurt went West“ ist noch bis Juni 2026 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“.


30. und 31. August: Museumsuferfest im Institut für Stadtgeschichte

(ffm) Am letzten Augustwochenende, vom 30. bis 31. August 2025, findet wieder das Museumsuferfest in Frankfurt statt und das Institut für Stadtgeschichte lädt ein zu einem Programm mit Ausstellungen, Führungen, Konzerten und Workshops.

Die Ausstellungen sind an diesem Wochenende am Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Zu sehen ist im Dormitorium die neue Sonderausstellung „Frankfurt went West“ mit Fotografien von Mickey Bohnacker aus den Jahren 1945 bis 1965. 80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte in dieser Ausstellung den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Im Kreuzgang und Refektorium lädt die Ausstellung „Jörg Ratgeb: Die Wandbilder im Karmeliterkloster“ zum Besuch ein.

Führungen

Am Samstag und Sonntag, jeweils um 14 und 17 Uhr, führen die Kuratoren Tobias Picard und Dr. Michael Fleiter knapp eine Stunde durch die Ausstellung „Frankfurt went West“ im Dormitorium und geben Einblicke in zwei spannende Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt.

Am Sonntag, 31. August, nimmt Archivpädagogin Sabine Kindel um 12 Uhr und 15 Uhr unter dem Titel „Backstage im Archiv“ die Besucher und Besucherinnen mit hinter die Kulissen eines großen Kommunalarchivs und stellt besondere Archivschätze der 1920er und 1930er Jahre vor.

Konzerte

Das Musikfestival „Klang im Kloster“ präsentiert beim Museumsuferfest im Refektorium des Karmeliterklosters wieder stimmungsvolle Musik auf historischen Originalinstrumenten aus dem Mittelalter, aus Barock, Klassik und Romantik. Die etwa 30-minütigen Konzerte finden am Samstag um 13, 16 und 18 Uhr und am Sonntag um 13 und 16 Uhr statt. Die Programme des Violinduos „The Twiolins“ entführen das Publikum am Samstag dreimal in die dramatische Welt der Oper und klassischen Musik, wo Werke von Rossini, Mozart, Bellini, Bach und anderen von Liebe, Leidenschaft und überraschenden Wendungen erzählen. In einer raffinierten Duoversion für zwei Violinen entfalten diese Meisterwerke ihre neue erzählerische Kraft – voller Spannung, Emotion und musikalischer Dialoge. Am Sonntag singt das Vokalquintett Q5 um 13 Uhr und 16 Uhr geistliche und weltliche Musik aus allen Epochen und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Zeiten, Stile, Sprachen und Emotionen. Es erklingen musikalische Schätze, fromm und profan, aus der ganzen Welt.

Schnupper-Workshop Alte Schriften schreiben

Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich im Schreiben alter Schriften, insbesondere der Kurrent- und Sütterlinschrift, mit Feder und Tinte ausprobieren. Der etwa 45-minütige Workshop findet am Samstag um 12 und um 15 Uhr statt und wird von der Archivpädagogin Manuela Murmann betreut. Die Platzzahl ist begrenzt und ein Platz kann nicht garantiert werden.

Buch- und Postkartenverkauf

Ein Stück Stadtgeschichte in Form einer historischen Postkarte oder eines stadtgeschichtlichen Buches können Besucher und Besucherinnen am Samstag und Sonntag jeweils von 11:15 Uhr bis 14 Uhr erwerben. Der Bücher- und Postkartentisch, der zum Stöbern einlädt, wird im Kreuzgang aufgebaut.

Eintritt und weitere Informationen

Im Rahmen des Museumsuferfestes sind die Ausstellungen und alle Programmpunkte mit dem in allen beteiligten Häusern erhältlichen Button (7 €) zugänglich. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist frei. Weitere Informationen und das gesamte Programm auf der Webseite des Instituts unter www.stadtgeschichte-ffm.de.

25.8.2025, 18 Uhr, Vortrag: Frankfurt – Westdeutschlands amerikanischste Stadt

(ffm) Am Montag, 25. August, 18 Uhr, hält Dr. Michael Fleiter im Institut für Stadtgeschichte den Vortrag „Frankfurt — Westdeutschlands amerikanischste Stadt“. Frankfurts Ruf als „amerikanischste Stadt“ in den späten 1940er und 1950er Jahren verdankte sich dem enormen Einfluss auf Alltag, Wirtschaft, Kultur und Verkehr, den die Stadt in der Nachkriegszeit von Seiten der USA erfuhr. Dieser erstreckte sich auch auf die politische Entwicklung des Landes: Frankfurt wurde unter amerikanischer Lenkung Ausgangspunkt der demokratischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und war wichtiger Austragungsort der Integration in das transatlantische Bündnis.

Der Eintritt zum Vortrag beträgt 6 €/erm. 3 €. Eine Voranmeldung über https://pretix.eu/isgfrankfurt/ ist möglich.

Mit seinem Vortrag eröffnet Michael Fleiter die begleitende Vortragsreihe zur Sonderausstellung „Frankfurt went West“ mit Fotografien von Mickey Bohnacker aus den Jahren 1945 bis 1965. Die Ausstellung wurde von ihm und Tobias Picard kuratiert und ist noch bis Juni 2026 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft und Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft. In Bohnackers Motiven spiegelte sich die Faszination für den „American Way of Life“.

25.05.2025, 15 Uhr: Führung: Mauern voller Geschichte(n): Das Frankfurter Karmeliterkloster

Am Sonntag, 25. Mai 2025, 15 Uhr, findet die letzte Führung durch die Sonderausstellung „Mauern voller Geschichte(n): Das Frankfurter Karmeliterkloster“ statt. Die Ausstellung ist noch bis 2. Juni im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen.

Das Karmeliterkloster ist die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in Frankfurt am Main und steckt voller spannender Geschichten. Mit einem Kloster verbinden wir primär einen von Mönchen oder Nonnen bewohnten und genutzten Gebäudekomplex. Doch die Geschichte des Frankfurter Karmeliterklosters ist weitaus facettenreicher. Zunächst diente es 550 Jahre als Ort der Glaubensausübung, als letzte Ruhestätte oder für festliche Anlässe.

Nach der Säkularisierung 1803 wurden die Räumlichkeiten vielfältig genutzt: Das Kloster wurde zum Lager, zur Kaserne, zur Schule, beherbergte eine Feuerwehrwache, Künstlerateliers, Büros, Werkstätten und eine Kneipe, bietet bis heute die Bühne für Theater, Konzerte und Ausstellungen und die Räume für Stadtarchiv und Museum.

Hannes Pflügner stellt das Konzept der Ausstellung vor und gibt Einblick in beinahe 800 Jahre Kloster- und Stadtgeschichte. Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €) und ist ohne Reservierung möglich.

22.05.2025, 19 Uhr: Highlights des Karmeliterklosters entdecken

Am Donnerstag, 22. Mai 2025, 18 Uhr, führt Petra Skiba durch das mittelalterliche Karmeliterkloster, zeigt die Highlights des Klosters und gibt Einblicke in die jahrhundertealte Geschichte. Die Führung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Mauern voller Geschichte(n): Das Frankfurter Karmeliterkloster“ im Dormitorium des Instituts.

Das Karmeliterkloster ist die einzige erhaltene mittelalterliche Klosteranlage in Frankfurt am Main und steckt voller spannender Geschichten. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts diente das Karmeliterkloster dem Karmeliterorden und den Bewohnern und Bewohnerinnen der Stadt als Ort der Glaubensausübung, als letzte Ruhestätte oder für festliche Anlässe. Anfang des 16. Jahrhunderts schmückten Jörg Ratgeb und seine Werkstatt den Kreuzgang mit der Heilsgeschichte und das Refektorium mit Motiven der Ordensgeschichte aus – es entstanden die bedeutendsten vorbarocken Wandgemälde nördlich der Alpen.

Nach der Säkularisierung 1803 wurden die Räumlichkeiten vielfältig genutzt: Das Kloster wurde zum Lager, zur Kaserne, zur Schule, beherbergte eine Feuerwehrwache, Künstlerateliers, Büros, Werkstätten und eine Kneipe, bietet bis heute die Bühne für Theater, Konzerte und Ausstellungen und ist mit dem Archäologischen Museum und dem Institut für Stadtgeschichte nun ein Zentrum Frankfurter Geschichte.

Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 8 € (ermäßigt 4 €) und ist ohne Reservierung möglich.

05.05.2025: Kriegsende vor 80 Jahren in Frankfurt am Main

Am Montag, 5. Mai, 18 Uhr, hält Dr. Thomas Bauer im Institut für Stadtgeschichte unter dem Titel „Der Krieg ist aus!“ einen Vortrag zum Kriegsende in Frankfurt am Main vor 80 Jahren.

Am kriegszerstörten Römer prangten noch die Durchhalteparolen „Führer befiehl – wir folgen“ und „Der Sieg wird unser sein“ als am 29. März 1945 zwei Divisionen der US-Armee die einstige Mainmetropole von der NS-Diktatur befreiten. Während noch im letzten Kriegsmonat Juden aus Frankfurt deportiert oder Häftlinge des KZ-Außenlagers „Katzbach“ der Adlerwerke auf Todesmärsche geschickt wurden, sah die im Luftkrieg zermürbte Zivilbevölkerung dem Ende der Kampfhandlungen mit gemischten Gefühlen entgegen. Nach zwölf Jahren Nationalsozialismus lag die Gauhauptstadt in Trümmern.

Der Vortrag schildert den Untergang des „Dritten Reichs“ in Frankfurt und das Gedenken an das Kriegsende in den Jahrzehnten danach.

Der Eintritt beträgt 6 €/erm. 3 €. Eine Voranmeldung über https://pretix.eu/isgfrankfurt/ wird erbeten.